Freiwillige Feuerwehr Mehrnbach

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Sprengstützpunkt

Leistungsprüfung Sprengdienst

Folgende Kameraden haben am 28. Mai 2010 an der Oö. Landesfeuerwehrschule das Sprengleistungsabzeichen in Bronze (Stufe I) erworben:

 

E-OAW Josef Anzenberger (FF Asenham)

HBM Ing. Johannes Graf (FF Mehrnbach)

OBI Ing. Günter Huemer (FF Ried im Innkreis)

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Sprengstützpunkt - Jahresbericht 2009

Aufgabenbeschreibung:

 

Der Sprengstützpunkt Mehrnbach ist Teil des Oö. Katastrophenhilfsdienstes dessen Aufgabe darin besteht, im Katastrophenfall Eisstöße, Verklausungen, absturzgefährdete Felsblöcke, Wurzelstöcke udgl zu beseitigen, verspannte Baumstämme abzusprengen oder Abflussgräben freizusprengen. Die Schwierigkeit bei der Ausübung des Sprengdienstes liegt darin, dass die Übungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind, aber im Ernstfall trotzdem eine präzise Arbeit erwartet wird bzw. geleistet werden muss. Es werden daher immer geeignete Übungsobjekt gesucht. Sollten in einer Gemeinde derartige Objekte zur Verfügung stehen, so wird gebeten sich diesbezüglich mit den Stützpunktleiter in Verbindung zu setzen. Die Übungen werden in Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr durchgeführt.

 

Mannschaftsstand:

 

Dem Sprengtrupp gehören zur Zeit insgesamt 12 ausgebildete Sprengbefugte an welche im vergangenen Jahr insgesamt 80 Einsatzstunden geleistet haben.

Weiterbildung:

Im vergangenen Jahr wurden zwei Sprengübungen durchgeführt:

06.02.2009 - Eissprengung im Bezirk Freistadt
15.04.2009 - Silosprengung in Fritzging, Gemeinde Mehrnbach

Vom Stützpunktleiter wurde am 02.04.2009 ein Weiterbildungslehrgang, veranstaltet durch das LFK, besucht.

Anforderung des Sprengstützpunktes:

Sprengeinsätze dürfen nur über Auftrag oder nach vorheriger Rücksprache mit der zuständigen Behörde (Bezirksverwaltungsbehörde, Bürgermeister) und nach Rücksprache mit dem Oö. Landes- Feuerwehrverband durchgeführt werden.
Die Anforderung des Sprengstützpunktes hat über die Landeswarnzentrale zu erfolgen. Berechtigt zur Anforderung ist der jeweilige Einsatzleiter nach Feststellung bzw. Beurteilung der Schadenslage.

Information:

Nach Unwettern wird immer wieder berichtet, dass beim Aufarbeiten von sog. Windbruch Waldarbeiter durch verspannte oder geknickte Bäume verletzt oder gar getötet werden. Es gibt Situationen, bei denen ein rasches Verlassen des Gefahrenbereiches auf Grund der Geländeverhältnisse (z.B. Steilhanglage) nicht möglich ist, und daher das Arbeiten mit der Motorsäge zu gefährlich wird. Durch den Sprengtrupp konnten durch Absprengen der Baumstämme schon einige gefährliche Situationen entschärft werden. Es ist daher nicht notwendig sich unnötig in Gefahr zu begeben.

Übungen:

Eissprengung im Bezirk Freistadt:
Zum Aufsprengen von Eisdecken, werden in diese mittels Motorsägen Öffnungen geschnitten welche schachbrettartig angeordnet werden. Anschließend werden in den Öffnungen geballte Ladungen versenkt. Die Sprengmittelmenge richtet sich nach der Stärke der Eisdecke. Die Zündung erfolgt mit elektrischen Sprengzündern.

eissprengung_freistadt

Sprengübung in Fritzging:

Übungsobjket:

Zylindrischer Betonsilo mit geringer Bewehrung
Durchmesser: 3,00 m
Höhe: 5,00 m
Wandstärke 0,10 m
Sprengmittelmenge: 3 Patronen Austrogel G1

Vorgangsweise:

Der Silo wurde in Fallrichtung bis zur Fundamentoberkante ausgegraben, und bis ca. 0,30 m über Geländeoberkante mit Wasser befüllt. Anschließend wurde das Sprengmittel im Wasser versenkt und mittels elektrischer Zündung zur Detonation gebracht. Durch die im Wasser entstandene Druckwelle wurde die Behälterwand großflächig aufgebrochen. Das Befüllen des Silos mit Wasser, sowie das Absichern des Gefahrenbereiches wurde durch die Kameraden der FF- Mehrnbach durchgeführt.

silosprengung_fritzging

 


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