Sprengstützpunkt

19.03.2016 Sprengübung Sieber

Vor der anstehenden Feldarbeit musste wieder ein sog. „Mehrnbacher 40iger“ aus einem Feld entfernt werden. In der Vergangenheit wurden schon mehrmals derartige Steine mit mehr oder weniger großem Aufwand mittels Sprengung entfernt. Doch diesmal hatte es der Sprengtrupp mit einem ganz besonderen Kaliber zu tun.  Es handelte sich um einen Findling welcher sich zum überwiegenden Teil noch im Erdreich befand, und dessen tatsächliche Größe daher nicht abgeschätzt werden konnte. Nur ein Teil mit einem Volumen von ca. 1,50 m³ ragte an die Erdoberfläche. Die Aufgabe bestand darin, diesen Teil vom übrigen Stein zu lösen. Erschwerend kam hinzu, dass sich in der Nähe der Sprengstelle eine Hofanlage befand. Die Berechnung der Lademenge, und die Planung der Sprenganlage mussten daher so erfolgen, dass eine Beschädigung der Gebäude durch Streuflug jedenfalls ausgeschlossen werden konnte.
Mann entschloss sich daher den Findling durch mehrere Sprengungen zu zerkleinern, was einen erheblichen Bohraufwand bedeutete. Unsere Bohrgeräte kamen daher auch auf Grund der Härte des Gesteins an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit.
Insgesamt wurden 5 Bohrlöcher angelegt, welche mit ca. 180g gelatinösem Sprengstoff geladen wurden.

Der Sprengtrupp war mit 6 Mann im Einsatz und wurde von den Kameraden der FF-Oberholz unterstützt.



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Video der Sprengungen:

24.10.2015 Sprengübung Fritzging

Die Sprengbefugten des Sprengstützpunktes frischten am 24.10.2015 ihre sprengtechnischen Kenntnisse im Rahmen einer Sprengübung auf. Geübt wurden das Prüfen der elektrischen Zünder, das Herstellen von Zünd- und Schlagpatronen, das Verlegen der Zündleitung, das Prüfen des Zündkreises mittels Ohmmeter, das Abgeben der Sprengsignale, sowie  das  Zünden der Sprengladungen.
Wiederholt wurden auch die wesentlichen sicherheitstechnischen Bestimmungen.

Bei dieser Gelegenheit wurden für den Feuerwehreinsatz nicht mehr gebrauchstaugliches Sprengmittel eingesetzt, und diese damit gleichzeitig einer fachgerechten Vernichtung zugeführt.

An der Übung nahmen insgesamt 9 Mann teil.

Sprengübung in Aubach

Mittels Sprengschnur wurden, Baumstämme (Starkholz) der Länge nach gespalten. Bei diesem Sprengverfahren  wird mit der Motorsäge auf der Oberseite des Stammes  ein Schlitz in der doppelten Breite des Sägeschwertes  eingeschnitten. In diesen wird eine Sprengschnur eingelegt, und der Laderaum mittels Sand verdämmt.  Die Lademenge richtet sich nach den Stammdurchmesser, die Anzahl der Laderäume nach der Stammlänge.

Der Vorteil dieser Technik gegenüber anderen Sprengverfahren liegt beim wesentlich  geringeren Sprengmittelverbrauch und den damit verbundenen vernachlässigbaren Streuflug. Leistungsstarke Bohrgeräte zum Anlegen der Laderäume sind nicht erforderlich. Durch den Einsatz der Motorsäge welche praktisch immer zur Verfügung steht, wird der Zeitaufwand erheblich reduziert.

An der Übung nahmen insgesamt 11 Sprengbefugte des Sprengstützpunktes teil.

Die Absicherung der Sprengstelle wurde von den Kameraden der FF- Mehrnbach vorgenommen.

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05.08.2015 - Sprengung Findling

 

Ein Findling  bereitete einem Landwirt schon längere Zeit massive Probleme bei der Feldarbeit.  So entschloss man sich diesen auszugraben, und aus dem Feld zu entfernen.  Im Zuge der Grabarbeiten stellte sich jedoch heraus, dass dieser ohne Einsatz von schwerem Gerät nicht abtransportiert werden kann. Als Alternative dazu bot sich eine Sprengung an.

Durch den Sprengstützpunkt Mehrnbach wurde der Findling  mit Bohrlöchern versehen, und diese mit gelatinösem Sprengstoff geladen. Durch die erfolgte Sprengung wurde der Findling so weit zerkleinert, dass die Bruchstücke mit einer Heckschaufel leicht abtransportiert werden konnten.

Video der Sprengung:

Baumsprengung in Fritzging

Am Samstagnachmittag den 3.November 2012 führte der Sprengstützpunkt des Bezirks Ried im Innkreis mit Sitz in Mehrnbach eine Sprengübung durch. Übungsobjekte waren vier massive Buchholzstämme und ein Wurzelstock welche durch Sprengung in kleinere handlichere Teile zerteilt wurden.

Unter der Führung von Stützpunktleiter HAW Ludwig Aigner und zahlreichen sprengbefugten Kameraden von umliegenden Feuerwehren wurden die Baumstämme mit Sprengbohrungen versehen, mit Sprengstoff und Detonex-Zündleitungen verbunden und der Reihe nach gesprengt. Das Gelände wurde von den Kameraden der FF-Mehrnbach weiträumig abgeriegelt.

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Video:

Die FF-Mehrnbach war mit dem LFB und dem KDO mit 10 Mann im Übungseinsatz.

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